Meine Reise startete im Dezember 2005 in Argentinien. Ich flog zusammen mit meinem Kumpel mit British Airways von Zürich via London nach Buenos Aires. Dort angekommen trafen wir auf zwei Kolleginnen, welche sich mit uns aufmachten Argentinien zu erkunden.

Am Anfang hatte ich einen Kulturschock. Obwohl Buenos Aires eine ziemlich westlich orientierte Stadt ist, läuft hier vieles anders, als wir es von Zuhause kennen. Ich hatte besonders Mühe mit der hiesigen Behandlung von Fleisch. Bei uns geht alles um das nicht unterbrechen der Kühlkette, das ist hier ein wenig anders und daran muss man sich zuerst gewöhnen. Wenn der erste Schock mal verdaut ist und man sich schon ein wenig sicherer fühlt, kommt das Wohlbefinden automatisch und man will danach immer mehr in die lateinamerikanische Kultur eintauchen.

Buenos Aires ist eine wunderschöne Stadt welche nicht umsonst das Paris von Südamerika genannt wird. Sie bietet alles was das Herz begehrt. Eine gute Infrastruktur, interessante Shops und Restaurants sowie ein Nachtleben, welches seines gleichen sucht. Allerdings ist das Nachtleben ein wenig anders als wir das von Zürich kennen. Wir tauchen in der Regel spätestens um 23.00 Uhr in das Nachtleben ein, hier in Buenos Aires findet dies erst viel später statt. Also nicht verzweifeln wenn es mal im Club ein wenig leer erscheint, die Meute kommt schon noch.

Ein Muss in Buenos Aires ist, mit der U-Bahn zu fahren. Wenn ihr sie seht, dann wisst ihr warum! :-) Ausserdem ist ein Besuch im Viertel „La Boca“ sehr empfehlenswert, auch wenn es ein bisschen gar touristisch ist.

Nach ein paar Tagen in der Stadt zog es uns in den Süden. Aus diesem Grund fuhren wir ca. 16 Stunden mit der Bahn nach Mar del Plata. Schaut unbedingt, dass ihr erster Klasse fahren könnt! Sonst ist es ein wenig unkomfortabel.  Vertraut mir, ich habe es erlebt!
Von da aus nahmen wir den Bus nach Monte Hermoso, einem kleinen aber feinen Dorf wo die Argentinier Ferien machen. Trotz seiner relativ kleinen Ausmasse bietet dieser Ort so einiges was man unternehmen kann. Ein Highlight ist sicher das ATM (Quad-Bike) fahren in den Sanddünen. Das macht riesigen Spass und ist für wenig Geld zu haben. Der Strand von Monte Hermoso lädt ein zu verweilen, ist sehr breit und flach, also ein perfekter Badestrand.

Nach ca. einer Woche Badespass und Sonnenschein packten wir unsere Sachen und machten uns auf, die Küste entlang zurück nach Buenos Aires.
Von da aus nahmen wir die Fähre nach Uruguay.

 

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