Von Porto Alegre aus nahmen wir den Bus nach Florianopolis. Wir kamen mitten in der Nacht in „Floripa“ an. Da der Besuch des Kollegen eine Überraschung werden sollte, haben wir uns vorgängig mit dem Betreiber von Pura Vida, einer ökologischen Wohnanlage mitten im brasilianischen Regenwald abgesprochen. Dieser holte uns in einer Nacht- und Nebelaktion an einem vereinbarten Treffpunkt ab. Am kommenden Morgen war die Überraschung beim Frühstückstisch riesig!

Wer surfen will und eine aussergewöhnliche Unterkunft im Südosten von Brasilien sucht, dem kann ich nur empfehlen mit Sandro Kontakt aufzunehmen. Sein Spot ist wirklich wunderschön gelegen und bietet einem so einiges an Natur. Ausserdem kann man mit Sandro und seinem VW-Bus immer mal wieder Ausflüge und Party machen. Florianopolis bietet in dieser Hinsicht so einiges, vom schicken Restaurant für ein gediegenes Abendessen bis hin zur Disco in welcher man es so richtig krachen lassen kann. Ich empfehle die Schokoladenpizza, welche es in diversen Restaurants zu probieren gibt. Ausserdem bietet Florianopolis wunderschöne Strände zum baden und ausspannen.

Jedem der die Möglichkeit hat, dem empfehle ich, das Neujahrsfest in Brasilien am Strand zu verbringen! Das ist eine wunderschöne Sache, die man in seinem Leben nie mehr vergisst.

Nach etwas mehr als einer Woche haben wir beschlossen weiter zu ziehen. Nur wohin war die Frage. Also dachten wir uns, wenn wir schon in dieser Ecke von Brasilien unterwegs sind, dann können wir auch gleich an einem wunderschönen Naturschauspiel teilnehmen. Darum waren die Iguazu-Wasserfälle unser nächstes Ziel. Zu den Fällen kann ich nur sagen, dass es sich lohnt diese zu besuchen und zwar von der argentinischen sowie der brasilianischen Seite. Ich habe selten so was Schönes gesehen. Der Hauptfall auch Devils Throat genannt, ist am besten von der argentinischen Seite zu betrachten. Von der brasilianischen Seite ist eine Schlauchboot-Tour unter die Fälle sowohl ein feuchtes als auch lustiges Unterfangen. Ausserdem werden Hubschraubertouren angeboten, bei welchen man über die Wasserfälle fliegt und somit ein ganz anderes Bild von Ihnen gewinnt. Leider war es uns finanziell nicht möglich diese Tour zu machen, da sie nicht ganz günstig ist. Wir haben allerdings von Reisenden aus erster Hand gehört, dass es eine wundervolle Erfahrung sei, über die Wasserfälle zu fliegen.

Ausserdem ist die Region rund um die Fälle ein guter Ausgangspunkt für eine Besichtigung des Wasserkraftwerkes Itaipu. Diese Besichtigung ist günstig und komfortabel, mit klimatisierten Bussen fährt man die einzelnen Punkte des Kraftwerkes ab und lernt dabei so einiges über Wasserkraft.

Nachdem wir die Gegend um die Wasserfälle unsicher gemacht hatten, beschlossen wir weiter nach Asuncion zu reisen um ein weiteres Südamerikanisches Land kennen zu lernen.

 

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