Als wir in Guayaquil ankamen, wartete unsere Kollegin, welche sich in Brasilien vorübergehend von uns getrennt hatte, auf uns.

Guayaquil ist die grösste und einer der gefährlichsten Städte in Ecuador. Trotzdem bietet sie einige Sehenswürdigkeiten. Zum einen ist da die sogenannte Malecon 2000, eine Flusspromenade welche vor nicht allzu langer Zeit frisch aufpoliert wurde. Es ist wirklich schön dort entlang zu flanieren und die Geschäfte und Restaurants zu besuchen. Andererseits ist da der Hügel Santa Ana von welchem man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und Malecon 2000 hat. Der Aufstieg mit der Treppe über 456 Stufen lohnt sich auf jeden Fall! Entlang der Treppe befinden sich immer wieder kleine Restaurants, Eisdielen und Kunstgalerien. Ausserdem befindet sich am Fusse des Hügels eine Kneipe in welcher man herrlich Zigarren rauchen kann. Die Einheimischen sagen, dass schon Che Guevara hier eine Zigarre geraucht hatte, was diesem Ort zusätzlich ein spezielles Flair verleiht. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Park Seminario in welchem es eine Vielzahl frei herumlaufender Leguane zu sehen gibt. Es ist wirklich eine einmalige Erfahrung in diesem Park mitten in der Stadt ein wenig zu verweilen und ihn mit diesen Tieren zu teilen!

Da wir durch unsere Kollegin engen Kontakt mit Einheimischen hatten, konnten wir die Stadt von einer anderen Seite kennen lernen. Man kann hier einiges unternehmen und interessante Dinge sehen.

Nach einer wundervollen und aufregenden Zeit in Guayaquil ging es für uns weiter Richtung Montanita, einem kleinen und schönen Dörfchen an der Küste. In diesem Dörfchen sind einige Aussteiger anzutreffen, die sich hier ein Leben am Strand gönnen. Wir hatten eine wundervolle Zeit hier. Danach gings für uns weiter mit dem Bus nach Quito.

In Quito angekommen war ich erstaunt über das doch so frische Klima. Noch vor ein paar Stunden waren wir bei fast 30°C in den Bus eingestiegen um danach bei ca. 13°C wieder auszusteigen. Quito ist eine schöne Stadt mit einem wunderschönen historischen Zentrum. Die wohl am populärste Sehenswürdigkeit ist die Basilica del Voto Nacional, eine beeindruckend grosse Kirche. Sie ist fast von jedem Punkt in Quito zu sehen und war einst die grösste Kirche in der neuen Welt. Ein weiteres Highlight etwas ausserhalb von Quito ist der sogenannte Mittelpunkt der Erde oder auch Mitad del Mundo genannt. Hier kann man die Wechselwirkung von Nord- und Südhalbkugel der Erde live miterleben. Für mich definitiv eine Reise wert!

Leider regnete es die meiste Zeit als wir in Quito waren. Aus diesem Grund beschlossen wir rasch, die Weiterreise zu organisieren. Wir wussten, dass wir in ca. 6 Wochen den Weiterflug von Los Angeles nach Honolulu gebucht hatten. Dies veranlasste uns Kolumbien von unserer Liste zu streichen und direkt von Ecuador nach Panama zu reisen.

 

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