In der Zeit, als ich auf Weltreise war, gab es noch keine Tablet-PC’s. Ein MP3-Player mit Fotospeicherfunktion war das höchste aller Gefühle. Da sich die elektronische Welt in der Zwischenzeit ziemlich verändert hat, finde ich es wichtig Tipps zur Elektronik auf Reisen zu geben. Denn für Globetrotter gibt es einige Dinge, die das Leben auf Reisen erleichtern. Auch hier gilt wieder die goldene Regel: weniger ist mehr! Also nehmt wirklich nur das mit, was wirklich wichtig für euch ist.

 

Stromadapter:

Dieses Teil ist wohl das wichtigste und nützlichste, welches ich mit auf meine Reise genommen habe. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Achtet beim Kauf einfach darauf, dass alle zu bereisenden Länder abgedeckt sind. Ansonsten kann es ziemlich mühsam werden um die Akkus der Elektronik wieder aufzuladen.

 

Digitalkamera:

Die digitale Kamera ist heute eine Selbstverständlichkeit auf Reisen, da sie klein und leicht ist. Ausserdem kann man mit ihr überall Fotos aufnehmen, diese gegebenenfalls gleich im nächsten Internetkaffee auf Socialmedia-Seiten posten oder an die ganze Welt verschicken. Die Dinger, die es heute gibt sind nicht nur klein, sondern machen auch noch gute Bilder. Diese sind zwar nicht vergleichbar mit grossen Spiegelreflex-Kameras, aber durchaus respektabel. Wer eine grosse Spiegelreflex-Kamera mit auf die Reise nehmen will, muss sich einfach bewusst sein, dass diese erstens immer mitgetragen werden muss und zweitens ein gutes Ziel für Diebe ist.

Tipp: Seit einiger zeit gibt es die sogenannten „Actioncams“ welche sich nicht nur gut für Videoaufnahmen in HD sondern auch für das schiessen von HD-Bildern eignen. Allerdings sind diese Kameras, wie es der Name schon sagt, da um Bilder und Videos in Bewegung zu machen. Ich kenne einige Leute, die mit diesen Kameras wirklich coole Videos und Bilder auf Reisen gemacht haben.

 

MP3-Player:

Ein sehr nützliches Ding, vor allem wenn mal der Reiseblues durchdringt oder einfach Heimweh in einem aufkommt. Bei mir hat Musikhören immer sehr gut gewirkt um auf langen Busreisen ein wenig in Gedanken zu versinken und die wunderschönen Landschaften auf mich wirken zu lassen.

Das Angebot an MP3-Playern ist riesig. Legt einfach ein Augenmerk auf die Funktionen. Ist es zum Beispiel möglich die Fotos aus der Digitalkamera unkompliziert auf diesem Ding zu speichern (als Backup für die Kamera)? Ist der Speicherplatz ausreichend? Ausserdem sollte er leicht sein und nicht zuviel Schnickschnack mitbringen, denn alles Zusätzliche kann schnell kaputt gehen und nervt dann nur noch.

Tipp: Nehmt euch genügen Zeit um eure MP3-Sammlung auf den Player zu übertragen! Bei zuviel Hektik kurz vor der Reise kann einiges Schief gehen und es macht dann keinen Spass eine halb fertige Sammlung an Musik mitzutragen und immerzu an die fehlenden Stück zu denken.

 

Tablet-PC’s:

Wie gesagt, gab es die zu meiner Zeit noch nicht, aber ich würde heute eines mitnehmen. In westlich orientierten Ländern sind vielfach Wireless Router vorhanden, aber bedenkt, dass es noch eine Vielzahl von Ländern gibt, in denen eine Internetverbindung immer noch eine Seltenheit ist. In diesen ist so ein Tablet nur beschränkt nützlich.

 

Laptop:

Ein Laptop ist sicher von der Funktion besser als ein Tablet-PC, da man Texte schneller schreiben kann, aber dafür ist er auch umso schwerer. Zusätzlich nimmt er noch eine Menge Platz im Rucksack weg. Falls nun der Gedanke einer Laptop-Tasche kommt, so ist es nicht sonderlich förderlich für den Reisekomfort, immer eine zusätzliche Tasche mit zu tragen. Ausserdem gibt diese Tasche wieder ein begehrtes Ziel für Diebe. Daher würde ich persönlich auf einen Laptop verzichten.

 

Handy:

War für mich kein Thema, da es für eine Reise von mehreren Monaten nicht so einfach zu organisieren und vor allem recht teuer werden kann. Und sowieso wollte ich reisen und nicht die ganze Zeit mit irgendwelchen Leuten telefonieren. Aus diesem Grund habe ich bei meinem Anbieter nachgefragt und konnte mein Abo für die Zeit auf Standby setzen lassen. So musste ich keine Grundgebühr zahlen und konnte nach der Reise meine Nummer behalten. Um dies machen zu können ist es wichtig, sich einige Monate vor der Reise mit dem Handyanbieter in Verbindung zu setzen.

 

Muss oder will man trotzdem mal mit jemandem telefonieren, so kann man das in den meisten Internetcafes problemlos erledigen. Das ist meist zu zahlbaren Tarifen möglich, welche das Globetrotterbudget nicht allzu sehr belasten.