Es ist mir bewusst, dass Hawaii kein eigenes Land ist, sondern ein Bundesstaat der USA. Aber ich dachte mir, dass ich für diesen Stopp ruhig mal eine zusätzliche Seite aufwenden kann.

Als wir in Honolulu landeten wurden wir klassisch mit einem Blumenkranz begrüsst. Es ist genau so, wie in den alten Filmen. Einfach genial! Da die Schwester meines Kumpels und ihre Kollegin zu dieser Zeit Ferien auf Hawaii machten, schlossen wir uns für die Erkundung von Oahu zusammen. Dies bedeutete für uns eine kleine Abwechslung vom Reisealltag. Denn es ist gut zwischendurch auch mit anderen bekannten Leuten in direktem Kontakt zu sein. Zudem konnten wir so die relativ teure Insel zu günstigen Konditionen bereisen.

Zu Beginn unseres Aufenthaltes verbrachten wir einige Tage in Honolulu. Wir lernten den weltberühmten Strand von Waikiki kennen, bewunderten die Surfer-Statue von Duke Kahanamoku und genossen die hawaiische Sonne und Lebensfreude. Mal abgesehen vom Strand und der Lebensart der Hawaiianer erinnerte mich die Stadt Honolulu ein wenig an Los Angeles. Im Zentrum stehen jede Menge Hochhäuser und nach aussen ist die Stadt relativ flach. Man könnte an dieser Stelle sagen, dass das bei fast jeder Grossstadt zutrifft, das mag wohl sein.

Nach einigen Tagen fuhren wir mit dem Mietauto in Richtung Norden los und schafften es bis zur berühmten North Shore. Dazwischen gab es einige Gründe, zwischendurch mal anzuhalten und z.B. einen Wasserfall zu besuchen oder den herrlichen Ausblick über Honolulu zu geniessen.

An der Nordküste angekommen übernachteten wir in einem völlig überteuerten Hostel. Wir bezahlten 80 Dollar/Person! Dies nur, weil es bereits dunkel war und wir keine Lust hatten noch weiter nach einer Schlafgelegenheit zu suchen. Am nächsten Tag gingen wir an den Strand. Dieser entschädigte uns für diesen hohen Preis, denn er war atemberaubend schön. Das Wasser war glasklar und hatte eine angenehme Temperatur. Nach dem Baden machten wir uns auf in Richtung Kailua und versuchten eine günstigere und vor allem schönere Unterkunft zu finden. Wie durch ein Wunder konnten wir ein Häuschen mieten. Normalerweise beträgt die Wartefrist für ein solches Cottage über ein Jahr und wir hatten das grosse Glück dieses so kurzfristig mieten zu können. Gleich hinter dem Cottage war ein kleiner Park, wenn man diesen durchquert hatte, war man bereits an der wunderschönen Kailua Bay.
Dort kann man wunderschön baden und die Zeit am Strand geniessen. Einfach himmlisch! Manchmal kommt man sogar in den Genuss einer eher speziellen Begegnung, so wie ich damals. Plötzlich wurde das Wasser, welches sonst türkisblau war, an einem Punkt dunkel. Dann ragte plötzlich ein Kopf einer Schildkröte etwa einen Meter von mit entfernt aus dem Wasser. Ich erschrak fürchterlich! Im Nachhinein war das wohl eine der schönsten Begegnungen überhaupt. Zu dieser Zeit feierte ich noch meinen Geburtstag auf Hawaii, was gibt es schöneres als in Hawaii seinen Geburtstag zu feiern? Leider mussten wir nach einigen Tagen wieder langsam zurück nach Honolulu, den unser nächster Flug nach Fidschi stand auf dem Programm.

 

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