Wir flogen von Quito via Bogota nach Panama City. Um in die Stadt zu kommen, nahmen wir ein Taxi, was ca. 60 Dollar kostete. Dies ist ein stolzer Preis, wenn man sich Südamerikapreise gewohnt ist. Natürlich besteht auch die Möglichkeit mit dem Bus in die Stadt zu gelangen, was nur ca. 10 Dollar kostet, aber wir hatten keine Nerven um mit dem Bus zu fahren. In Panama City war es schwierig ein gutes und günstiges Hotel zu finden. Viele Hotels waren bereits ausgebucht. Darum nahmen wir das Hotel Montreal, was für den Preis einen einigermassen angemessenen Standard bot.

Panama City hat einiges zu bieten, allerdings ist es auch recht teuer, was mit der Erbauung des Panamakanals zu tun hat. Denn zu dieser Zeit kamen einige Amerikaner ins Land und überall dort, wo die Amerikaner einfahren, steigen automatisch die Preise. An einem Tag buchten wir einen Taxifahrer als unseren persönlichen Touristenführer. Dies kostete uns 60 Dollar, aber die waren wirklich gut investiert. Wir fuhren Stundenlang durch die Stadt und haben dadurch einige Sehenswürdigkeiten in nur einer Runde gesehen. Wir waren im Panamakanal-Museum, in dem man eine virtuelle Fahrt durch den Kanal machen kann. Wir haben eine Schleuse des Panamakanals besucht, bei der man live mitverfolgen kann wie der Höhenunterschied zwischen Meer und Kanal überbrückt wird.

Dann haben wir noch die San José Kirche besucht, in der im Innern fast alles aus Gold besteht. Die Kirche wurde durch die Bewohner von Panama beschützt und versteckt als Piraten und andere Plünderer in die Stadt einfielen, darum erstrahlt die Kirche immer noch in reinem Gold. Die Stadt bietet auch einiges in Sachen Nachtleben, allerdings ist dieses zumindest als männlicher Tourist mit Vorsicht zu geniessen. Man hört immer wieder von Reisenden die im Schlaf beraubt wurden. Allgemein ist in der Stadt bei anbrechender Dunkelheit besondere Aufmerksamkeit angesagt.

Nach drei Tagen Panama City haben wir einen Flug mit Aeroperlas, welche mittlerweile den Betrieb eingestellt hat(!), von Panama City nach Bocas del Toro genommen um wieder einmal ein wenig Zeit am Strand zu verbringen.

Wir nahmen uns ein kleines Hotel, welches nicht allzu sauber und nicht allzu schön, aber dafür günstig war. Wir machten einige Ausflüge mit den kleinen Booten, welche ihre Dienste auf der Strasse anbieten. So fuhren wir auf die umliegenden Inseln und erkundeten den Strand und die Umgebung. Den Red-Frog-Beach kann ich ohne Weiteres empfehlen, man hat dort seine Ruhe und kann die wundervolle Landschaft geniessen oder ein Bad im glasklaren karibischen Wasser nehmen. In den vielen kleinen Restaurants an der Küste lässt es sich gut speisen und verweilen.

Nach ein paar Tagen zogen wir weiter Richtung Norden um nach Costa Rica einzureisen. Dazu mehr auf der nächsten Seite.

 

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