Paris, ein absolutes Muss! Nicht nur für Globetrotter.

Allgemeines:

Paris ist im Norden von Frankreich gelegen und einfach zu erreichen. Aus diesem Grund eignet sich die französische Hauptstadt hervorragend für Kurztrips und verlängerte Wochenenden.

Meistens werden Paris und London miteinander verglichen. Vielfach wird behauptet, wenn man eine der beiden Städte mag, so kann man mit der Anderen nicht viel anfangen. Bei mir ist es so ähnlich. Ich mag Paris, aber London ist für mich ebenfalls sehenswert, wenn auch nicht auf derselben Stufe wie die Stadt an der Seine.

Der grösste Flughafen von Frankreich (Charles de Gaulle), ist wohl eine der grössten Katastrophen, die man während eines Besuches per Flugzeug, in der Stadt der Liebe, erleben wird. Absolut schlechte Organisation und meist unfreundliches Personal. Alternativ kann man auch mit dem Zug anreisen, was je nach Abfahrtsort schneller ist.

Hat man es erst aus der Flughafenhölle geschafft, beginnt der eigentliche Besuch der meist dreckigen, aber vor Charme strotzenden Stadt. Es war für mich Liebe auf den ersten Besuch!

 

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Mein Reisebericht:

Es war Winter und zwei Tage vor Neujahr, als ich zum ersten Mal in Paris war. Wir übernachteten im Hotel Mercure (Centre Tour Eiffel) mit Sicht auf dem Eiffelturm. Einfach herrlich!

Als wir mit dem Fahrstuhl nach oben fuhren, meinte der Page, dass wir ein grosses Zimmer hätten. Nun ja, ein grosses Zimmer sieht für mich ein wenig anders aus. Man muss dazu sagen, dass die Hotelzimmer in Paris allgemein ein wenig kleiner ausfallen, als an den meisten anderen Orten.

Nachdem wir das Gepäck auf dem Zimmer verstaut hatten, schlenderten wir noch ein wenig in der Umgebung herum und assen zu Abend. Danach gingen wir noch in eine Bar und gönnten uns ein paar Drinks. Am nächsten Morgen standen wir früh auf und gingen los in Richtung Eiffelturm. Danach folgten die anderen Sehenswürdigkeiten wie Arc de triomphe, Notre Dame, Moulin Rouge und Sacre Coeur.     Am Abend folgte ein wundervolles Dinner im Restaurant „le ciel“, welches sich im Tour Montparnasse befindet. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf den Eiffelturm, einfach unvergesslich!

Am nächsten Tag schliefen wir ein wenig länger, da wir für die Neujahrsparty am Abend fit sein wollten. Den Tag verbrachten wir an der berühmten Einkaufsmeile von Paris, der Champs-Élysées.     Dort sind viele Shoping-Möglichkeiten sowie Cafes und Cinemas vorhanden. Allerdings sind die Preise im höheren Segment angesiedelt, was eine leere Reisekasse nach sich ziehen kann. Den Sprung ins neue Jahr machten wir beim Eiffelturm, welcher sich zu diesem Anlass in einem extra arrangierten Lichterkleid präsentierte. Ich brachte die Kinnlade fast nicht mehr zu!

Am folgenden Morgen ging für uns die Reise weiter ins Eurodisney, in welchem wir die meiste Zeit wartend in der Schlange verbrachten. An dieser Stelle kann ich nur allen davon abraten, kurz nach Neujahr hierhin zu gehen. Der Park ist völlig überfüllt und es macht selbstredend keinen Spass bei der bitteren Kälte draussen herum zu stehen.

Ansonsten kann ich Paris und seine Sehenswürdigkeiten nur allen Globetrottern wärmstens empfehlen!

Meine Emphelungen:

Ich empfehle ein zentral gelegenes Hotel. Auf diese Weise kann man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuss entdecken, denn Paris lädt förmlich dazu ein. Natürlich kann man für grössere Distanzen die Metro oder auch ein Taxi nehmen, dies hängt dann vom jeweiligen Reisebudget ab.

Die schönste Zeit um Paris zu entdecken ist für mich klar der Frühling. Was gibt es schöneres als an der Seine entlang zu flanieren und beispielsweise die wundervoll blühenden Gewächse im „Jardin des Plantes“ zu bestaunen oder den Tag sitzend in einem der unzähligen Straßencafés zu genießen?