Wir kamen mitten in der Nacht in Cuzco an und mussten gleich einen Schlafplatz suchen. Da wir uns nicht wirklich informiert hatten, machten wir etwas, das eigentlich nicht zu empfehlen ist. Wir gingen auf den Vorschlag des Taxifahrers ein und liessen uns ein Hotel zeigen. Da dieses Hotel nur ein paar Strassen vom Plaza de Armas entfernt und wir hundemüde waren, liessen wir uns dort nieder. Am nächsten Tag erwies sich diese Entscheidung als nicht mal so schlecht, denn das Hotel bot alles was wir zu dieser Zeit brauchten.

Cuzco ist eine kleine aber feine Stadt. Natürlich ist es eine Touristenhochburg, da sie der Ausgangspunkt für den Zug nach Aguas Calientes ist. Dieses ist wiederum der Ausgangspunkt für Touren zu den Machu Picchu Ruinen. Allerdings genossen wir die Zeit in Cuzco sichtlich. Die Stadt bietet viel für Menschen, die gerne mal ein wenig Party machen wollen. Man trifft einige Studenten, welche immer wieder versuchen die Touristen in die diversen Bars zu schleppen um Provision zu kassieren. Kann teilweise echt nervig sein, aber ist meistens recht lustig, wenn man sich einfach treiben lässt.

Machu Picchu

Nach zwei Tagen nahmen wir dann den Zug nach Aguas Calientes, da wir wie alle in dieser Region zu den Machu Picchu Ruinen wollten. Die Zugfahrt ist alles andere als günstig oder angenehm und dauert eine gefühlte Ewigkeit. Laut den Einheimischen besteht die Möglichkeit mit einem Bus nach Aguas Calientes zu reisen und das für einen Bruchteil der Kosten. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit den sogenannten Inca Trail zu machen, dieser kam für uns aber nicht in Frage.

In Aguas Calientes gibt es noch eine weitere Attraktion, die warmen Quellen, welche zu einem Bad einladen. Sehr zu empfehlen. Jedenfalls nahmen wir nach einer Nacht im Hostel einen ziemlich frühen Bus zu den Ruinen, was sich im Nachhinein als wahrer Segen herausstellen sollte. Wir machten uns ohne Führer direkt auf zum Sonnentor. Wie bestellt riss der Himmel auf, als wir oben ankamen und es bot sich uns ein herrlicher Blick über die Ruine! Ein richtig mystischer Augenblick!

Beim Abstieg kam dann die Ernüchterung. Wenn am Morgen der Zug aus Cuzco in Aguas Calientes einfährt, entsteigen dem Zug eine Horde Touristen, welche sich dann sofort in der ganzen Ruine verteilen. Ab diesem Zeitpunkt kann man es vergessen eine ruhige Besichtigung zu machen. Also hier der Tipp von mir: eine Nacht in Aguas Calientes verbringen und so früh wie möglich zur Ruine fahren, dann kann man Sie am besten erkunden.

Zurück in Cuzco nahmen wir dann den Flieger via Lima nach Piura, da wir nach Ecuador weiterreisen wollten. Piura ist eine Stadt wie viele in Peru und aus diesem Grund entschieden wir uns weiter nach Máncora zu fahren.

Mancora

Dort blieben wir dann ein paar Tage und genossen den Strand. Der nächste Reisestopp für uns war Quayaquil in Ecuador.