Globetrotter erleben viele spannende Dinge auf Reisen. Diese Erfahrungen möchte man in der Regel irgendwo “speichern“, damit man sie nach der Rückkehr den Menschen, die man gerne um sich hat, zeigen und erzählen kann. Da stellt sich die Frage, wie speichert man am besten Erfahrungen?

In der heutigen Zeit ist es relativ einfach, elektronische Geräte auf eine Reise mit zu nehmen und damit eine Art Tagebuch zu führen. Allerdings stossen diese Dinger auch sehr schnell an ihre Grenzen. Zum einen sind sie immer auf Strom angewiesen, was unterwegs nicht immer so einfach zu finden ist, denn sie müssen ja mehrere Stunden am Netz angeschlossen sein. Zum anderen sind sie sehr empfindlich auf Schläge und Stösse, was auf Reisen immer wieder mal vorkommen kann. Zusätzlich sind solche Geräte immer ein wenig steril und nicht so authentisch, sprich der gespeicherte Inhalt wirkt nicht so speziell. Daher empfehle ich ein ganz normales Buch, welches nur leere Seiten enthält. Auf diese Weise kann man völlig unabhängig von Strom seine Reiseerlebnisse dokumentieren. Ein weiterer Vorteil dieses Buches ist, dass es mit anderen Reisenden geteilt werden kann und man interaktiv mit ihnen dieses Buch gestaltet. So kann man Beispielsweise Reisende bitten, einen Eintrag in das Buch zu machen und im Gegenzug macht man einen in ihres. Auf diese Weise hat man am Ende der Reise ein ganz spezielles Buch, von welchem es nur ein einziges Exemplar auf der ganzen Welt gibt!

Ausserdem ist es viel einfacher Tickets, Flyers oder sonstige Zettel und Papiere in ein Buch einzukleben, als sie mühsam zu fotografieren, zu bearbeiten und in ein Dokument zu packen. Wir haben Beispielsweise Bieretiketten gesammelt und eingeklebt, so haben wir am Ende eine globale Sammlung an Bieretiketten, welche jeweils mit einer lustigen Geschichte verbunden waren.

Natürlich ist es auch mit Aufwand verbunden ein solches Buch immerzu trocken und schadlos zu halten. Es ist ebenfalls mit einem gewissen Risiko verbunden, denn wird einem das Gepäck gestohlen, so ist auch das Buch weg. Allerdings sind bei Dieben Bücher in der Regel weniger gefragt als elektronische Geräte, was wieder für ein Buch spricht. Was für euch besser ist, müsst ihr am Ende selber entscheiden. Ich kann nur sagen, dass es für mich immer wieder lustig und mit Emotionen verbunden ist, dieses Buch durchzublättern.

Zusätzlich haben wir auch digitale Fotokameras dabei gehabt, denn Bilder lassen sich nun mal am einfachsten digital mit sich tragen. Mehr Tipps zu elektronischen Geräten findet ihr unter der Rubrik Elektronik.