Los Angeles war unser nächster Hauptverbindungspunkt von welchem wir beabsichtigten weiter nach Hawaii zu reisen. Bevor wir allerdings weiterzogen, mussten wir selbstverständlich den wunderschönen Bundesstaat Kalifornien kennen lernen.

Da mein Kumpel einen in Kalifornien lebenden Verwandten hatte, nahmen wir Kontakt mit diesem auf. Daraufhin bot er uns an, bei ihm zu wohnen. Das kam uns, im Angesicht der im Verhältnis zu Südamerika hohen Motel- und Hotelpreise in den USA, mehr als gelegen. Der Verwandte hatte eine schicke Wohnung an der bekannten 3rd Street in Santa Monica, welche sich für uns hervorragend eignete um unsere täglichen Ausflüge zu machen. So besuchten wir unter anderem den wohl berühmtesten Strand von Los Angeles, Venice Beach. Dort trifft man Menschen jeglicher Couleur. Vom Musiker über Maler bis hin zum Feuerschlucker ist alles vertreten. Der Besuch von Venice Beach ist ein Muss wenn man in der Stadt ist!

Da Los Angeles ein wenig weitläufig ist, haben wir uns ein Auto gemietet. Die Mietwagen in Amerika sind ziemlich günstig, wenn man sie mit Europa vergleicht, vorausgesetzt man ist älter als 25 Jahre, sonst bezahlt man meist eine Zusatzgebühr. Dank des Mietwagens kamen wir in den Genuss, zu einem amerikanischen Supermarkt zu fahren, um dort einzukaufen. Bis dato war ich noch nie in Amerika und kannte die riesigen Supermärkte nicht. Ich kam aus dem Stauen fast nicht mehr heraus! Da gibt’s ein eigenes Regal allein für Milch, welches so an die 10 Meter lang ist, unglaublich! Wenn man Alkohol kaufen will, sind einige Regeln zu beachten. Man muss zwingend einen Pass dabei haben und anschliessend die Getränke in Papiertüten einpacken. Alkohol darf nicht auf öffentlichem Grund konsumiert werden, ansonsten droht eine Strafe.

Ein weiteres Highlight, welches die Stadt bietet, ist der Hollywood Boulevard, der mit den berühmten Sternen der Sternchen. Hier ist viel los und man kann somit auch eine Menge Zeit hier verbringen. Man wird ständig in irgendeiner Form unterhalten. Uns war das allerdings ein wenig zuviel des Guten, darum beschlossen wir einen Ausflug nach Bel Air und anschliessend weiter nach Santa Barbara zu machen.

Santa Barbara ist ein ruhiger Ort, an dem man gut essen und danach ein wenig am Strand spazieren kann. Sehr zu empfehlen, wenn man mal ein wenig Ruhe braucht. Auf dem Rückweg nach Los Angeles fuhren wir einen kleinen Umweg über die Seen, welche vor der Stadt liegen. Einfach herrlich diese wunderschöne Landschaft! Wieder zurück an der 3rd Street beschlossen wir am nächsten Tag in die Vergnügungsmetropole Las Vegas zu fahren.

Nach einer fast acht stündigen Fahrt kamen wir in Las Vegas an. In Vegas ist alles noch ein bisschen grösser und schriller als es in Amerika sonst schon ist. Wir checken im Hotel Bally’s ein und bezogen unser Zimmer. Unter der Woche sind die Preise noch human, wenn man sie mit den Wochenenden vergleicht. Von nun an waren zwei Tage spielen und feiern angesagt, der reine Wahnsinn! Ich muss dazu sagen, dass ich nach zwei Tagen irgendwie genug von Vegas hatte und froh war, als wir durch das Death Valley zurück nach Los Angeles fuhren. Das Valley ist einen Besuch wert, allerdings muss man auf die Geschwindigkeitsvorgaben achten, denn die Polizei macht Kontrollen aus der Luft! Von L.A. aus nahmen wir unseren Flug nach Hawaii.

 

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