Wer die Welt bereisen will, aber eher ein kleineres Budget zur Verfügung hat, für den ist die Reise mit dem Zelt eine günstige Alternative. Es gibt einige Globetrotter, welche auf die Reise mit dem kleinen Zuhause schwören. Allerdings sind auch hier wieder einige Dinge zu bedenken bzw. zu beachten. Zelte gibt es in schier endlosen Variationen, aber welche eigenen sich wirklich für eine Reise?

Ein grosses Zelt bedeutet normaler Weise mehr Komfort beim wohnen, aber gleichzeitig auch mehr Gewicht zum herumtragen und mehr Aufwand um es aufzubauen. Zusätzlich basieren grosse Zelte meist auf einem Gerüst aus Zeltstangen, welche sich nur schwer packen lassen. Hier haben sich sogenannte Iglu-Zelte mehr bewährt, da sie meist nur zwei dünne Zeltstangen aus Kunststoff besitzten, welche mit einem Gummizug verbunden sind. Dadurch können sie auf ein sehr kleines Mass zusammengepackt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Zelte liegt im schnellen Aufbau. Diese Zeltze sind meist in wenigen Minuten fertig aufgebaut, um darin zu schlafen. Dies ist aus praktischen Gründen sehr gut, denn man wird das Zelt einige Male auf und abbauen müssen. Natürlich hat diese kompakte Zeltart auch einen Nachteil und dieser liegt ganz klar im Paltzangebot. Durch die Iglu-Bauweise sind die Decken des Zeltes rund und dadurch verliert das Zelt viel an Platzvolumen fürs Wohnen.

Weiter ist es wichtig ein Zelt zu wählen, welches ein Innenzelt besitzt. Dies ist zwar beim Aufbauen eher hinderlich, dafür ist der Komfort, in Bezug auf das Zeltklima, dank dieses Innenzeltes um einiges höher. Ausserdem bietet dieses Innenzelt den Vorteil, dass man die Zelthülle separat trockenen kann, was wiederum viel schneller geht als bei einem All-in-one-Modell.

Ein weitres Thema, dessen man sich bewusst sein muss, ist die Sicherheit. Ein Zelt ist im Endeffkt nichts anderes als ein Häuschen aus ein paar Stofflagen und bietet keinen Schutz vor Dieben oder sonstigen Kriminellen. Nicht dass es sehr gefährlich ist, mit dem Zelt zu reisen, aber man sollte es doch vermeiden irgendwo abseits wild zu campieren. Lieber einen offiziellen Campingplatz aufsuchen und dazu noch gewisse Infrastrukturen wie Toiletten zur Verfügung haben. Dies ist aber keine Garantie, dass es gewisse Leute nicht trotzdem auf den Inhalt eures Zeltes abgesehen haben. Also gilt für ängstliche Menschen eher der Verzicht auf eine Reise mit dem Zelt.

Zusätzlich zur Sicherheit gibt es noch das Thema Einreise. Das klingt jetzt komisch, aber kann durchaus sehr wichtig sein. Nachdem ihr das Zelt abgebaut habt, solltet ihr unbedingt die Zeltstangen kontrollieren und falls nötig reinigen (vorallem das Innere der Zeltstange sollte dreckfrei sein)! Es kann vorkommen, dass ihr an der Grenze aufgefordert werdet, das Zelt auszupacken und die Zeltstangen zu zeigen. Dies aus der Überlegung, dass gewisse Schädlinge oder Seuchen eingeführt werden könnten. Beispielsweise bei der Einreise nach Neuseeland oder Australien wird viel Wert auf diese Kontrolle gelegt. Im schlimmsten Fall könnten die Beamten das Zelt beschlagnahmen, was nicht so prikelnd ist.

Zusammenfassend sind auf folgende Punkt zu achten:

  • Tiefes Gewicht, bessere Gewichtsverteilung der Gesamtpackung, ermöglicht weitere Touren zu Fuss
  • Einfache Bauart, ermöglicht schnelleren Auf- und Abbau sowie einfacheres Packen und weniger Packvolumen
  • Innenzelt vorhanden, verbessert das Zeltklima und ermöglicht separates trockenen von Zelthülle und Innenzelt

 

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